Christoph Geiser

 

Zürich und Frauenfeld: Verlag Nagel & Kimche, 1998

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Der Roman vollzieht an sich selbst, wovon er handelt, und zelebriert fortwährend die Selbstauflösung: er beschreibt nichts als Ruinen und ist selbst eine gigantische Ruine. Christoph Geiser breitet eine imaginäre Trümmerlandschaft vor den Lesern aus, die unablässig und pedantisch immer nur vom Scheitern erzählt – und zuletzt, wie könnte es anders sein, selber scheitert. Allerdings: es ist ein – ungeachtet aller Theatralik – grandioses Scheitern. Noch selten ist ein Autor so bewusst, mit so viel Berechnung ins Verderben gerannt – und hat doch der Sprache mehr abgerungen als mancher, der uns eine hübsche Geschichte zu erzählen weiss, die sich mühelos in ein paar Sätzen zusammenfassen liesse.

 

Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung, 1998

 

 

Rezension von S. T. Plauen im Berliner LeseZeichen, Ausgabe 1/9

Rezension von Detlef Grumbach in der Berliner Zeitung vom 16.01.1999

 

 

 

 

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