Christoph Geiser

 

Zwei Romane, Zürich: Ammann Verlag, 2006

Mit einem Nachwort von Heinrich Detering und CD-ROM zu den Werkmaterialien

Lieferbar ab 24. Februar 2006

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Wer sich diesem „beunruhigend sanften Erzählen“ (Detering) ganz überlässt, der kann bei Christoph Geiser zuverlässig ein Literaturwunder mit Nachwirkungen erleben

 

Katrin Hillgruber, Der Tagesspiegel, 5. März 2006. 

 

 

Nun gibt der Ammann Verlag die gefeierten ersten beiden Romane von Christoph Geiser neu heraus. "Je länger man jemanden nicht gesehen hat", schreibt Geiser, "um so neugieriger ist man darauf, ob er gealtert hat." Dies gilt auch für Texte; doch Geisers Romane sind in ihrer  Wirkung nicht der berühmten Halbwertszeit zum Opfer gefallen. Im Gegenteil.

 

Sonja Osterwalder im bazkulturmagazin, 23. Februar 2006

 

 

Selten ist eine Bilanz des eigenen Herkommens so unaufgeregt, so wenig egoman dahergekommen. Es sind zwei Bücher, die in ihrer Frische nichts verloren haben. Im Gegenteil, heute gelesen, will sagen "nach den Utopien", bezeugen sie erst ganz die kunstvolle Kunstlosigkeit dieses Erzählers, der zweifellos zu den sorgfältigsten gehört, den die Schweizer Literatur zu bieten hat.

 

Tilman Krause im Tages-Anzeiger, 24. Mai 2006

 

 

Bei aller Verwicklung gelingt es Christoph Geiser auf höchst eigentümliche Weise, das Private mit dem Zeitgeschichtlichen zu  verbinden. Wenn er in "Brachland" wie nebenbei das Leben seines Grossvaters skizziert. lässt er für einen Moment die ganze NS-Vergangenheit der Schweiz aufscheinen, mit all den verdrängten Geschichten zwischen Kollaboration und Widerstand.

 

Nico Bleutge in der Süddeutschen Zeitung, 22. Juni 2006

 

 

Rezension von Tilman Krause in der Welt, 6. Mai 2006

 

 

Rezension von Sabine Doering in der  Frankfurter Allgemeinen, 1. Juni 2006

 

 

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