Christoph Geiser

 

 

 

Die Lage ist unübersichtlich geworden. Geiser versagt sich davor die Erleichterung poetischer Kürze. Seine Gedichte wachsen sich hier, von Satz zu Satz nachprüfbar, zu Prosa aus. Sie erweitern ihren früheren Gegenstandsbereich – Hunde, Busse,  Fensterkreuze, Flussläufe – weniger, als dass sie ihn vergrössern, durch ein Verfahren, das an Zeitlupe erinnert und die Unerbittlichkeit des Dabei- und Daranbleibens belegt.

 

Adolf Muschg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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